Ikonen für jeden Tag · seit 1905

Rolex

Die Oyster als Prinzip: robust, präzise, unverkennbar

Gegründet1905
SitzGenf, Schweiz
EigentümerIm Besitz der Hans Wilsdorf Stiftung
Preisniveau€€€€ bis ca. 15.000 €
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Hans Wilsdorf, im fränkischen Kulmbach geboren, gründete 1905 mit seinem Schwager Alfred Davis in London die Firma Wilsdorf & Davis, die Schweizer Uhrwerke in eigene Gehäuse setzte. Die Werke stammten zunächst vor allem von der Firma Aegler in Biel, mit der Rolex über Jahrzehnte eng verbunden blieb. 1908 ließ Wilsdorf den Namen Rolex eintragen: kurz, in vielen Sprachen gleich aussprechbar und gut auf einem Zifferblatt unterzubringen. Nach dem Ersten Weltkrieg verlagerte das Unternehmen seinen Sitz nach Genf, wo es bis heute ansässig ist und alle wesentlichen Fertigungsschritte bündelt.

Wilsdorf glaubte an die Armbanduhr, als viele Männer noch Taschenuhren trugen. 1910 erhielt eine Rolex als erste Armbanduhr ein offizielles Schweizer Chronometerzertifikat, 1926 folgte das wasserdichte Oyster-Gehäuse, 1931 der Perpetual-Rotor für den automatischen Aufzug. Diese drei Säulen, Präzision, Dichtheit und Selbstaufzug, bilden bis heute die technische Grundlage der Marke. Der Gründer nutzte zudem früh Werbung und prominente Träger, um die Vorzüge seiner Uhren öffentlich zu belegen. Eigentümerin ist die Hans Wilsdorf Stiftung, die Wilsdorf in den 1940er-Jahren ins Leben rief.

Im Gefüge der Luxusuhren steht Rolex für etwas anderes als die Genfer Komplikationshäuser: für die beharrliche Perfektionierung weniger Grundmodelle über Jahrzehnte. Submariner, GMT-Master, Datejust oder Daytona wurden in Details verfeinert, ohne ihre Silhouette aufzugeben. Rolex fertigt dafür nahezu alles selbst, bis hin zur eigenen Goldgießerei, und hat die Uhr als verlässliches Werkzeug ebenso geprägt wie als gesellschaftliches Zeichen. Zum Selbstverständnis gehört auch die Erprobung unter Extrembedingungen, etwa bei Expeditionen in große Höhen oder in die Tiefsee.

Gegründet von: Hans Wilsdorf und Alfred Davis

Die Ikonen von Rolex

1926

Oyster

Das wasserdichte Gehäuse mit verschraubtem Boden und verschraubter Krone wurde zur Basis aller Rolex-Modelle.

1945

Datejust

Sie war die erste selbstaufziehende Chronometer-Armbanduhr mit Datum in einem Fenster auf dem Zifferblatt.

1953

Submariner

Die Taucheruhr mit drehbarer Lünette wurde zu einem der meistzitierten Entwürfe der Uhrengeschichte.

1963

Cosmograph Daytona

Der Chronograph mit Tachymeterskala auf der Lünette ist eng mit dem Motorsport in Daytona verbunden.

Manufaktur und Technik

Rolex entwickelt und fertigt Werke, Gehäuse, Zifferblätter und Bänder selbst und gießt in einer eigenen Gießerei die Goldlegierungen, darunter das rötliche Everose. Für Stahlgehäuse verwendet die Marke einen Edelstahl der Sorte 904L, den sie Oystersteel nennt. Eigenentwicklungen wie die paramagnetische Parachrom-Spirale, die Chronergy-Hemmung und die Keramiklünette Cerachrom dienen vor allem einem Ziel, der Verlässlichkeit im Alltag. Seit 2015 prüft Rolex jede fertige Uhr nach eigenem Standard als „Superlative Chronometer“, mit einer Toleranz von minus zwei bis plus zwei Sekunden pro Tag.

Bekannt ist Rolex unter anderem für Datum und GMT. Probieren Sie diese Komplikationen an unserer Komplikationen-Uhr aus.

Für wen Rolex passt

Für Käufer, die eine Uhr für jede Lebenslage suchen, belastbar, präzise und von klassischer Form, und die Wiedererkennbarkeit höher gewichten als Seltenheit.

Häufige Fragen zu Rolex

Wem gehört Rolex?

Rolex gehört der Hans Wilsdorf Stiftung, einer privaten Stiftung in Genf, die auf den Gründer zurückgeht. Das Unternehmen ist nicht an der Börse notiert und keinem Konzern angeschlossen.

Was bedeutet „Superlative Chronometer“ bei Rolex?

Die Bezeichnung steht für eine 2015 eingeführte hauseigene Prüfung der fertig montierten Uhr. Sie umfasst eine Ganggenauigkeit von minus zwei bis plus zwei Sekunden pro Tag sowie Prüfungen von Wasserdichtheit, Aufzug und Gangreserve.