Ikonen für jeden Tag · seit 1848

Omega

Vom Mond bis zur Ziellinie: Präzision als Markenkern

Gegründet1848
SitzBiel/Bienne, Schweiz
EigentümerTeil der Swatch Group
Preisniveau€€€€ bis ca. 15.000 €
AI generated

Louis Brandt begann 1848 in La Chaux-de-Fonds, Taschenuhren aus zugelieferten Teilen zu montieren und zu verkaufen. Seine Söhne Louis-Paul und César zogen 1880 nach Biel und stellten auf eine industrielle Fertigung mit eigenen Werken um, ein früher Schritt zur modernen Uhrenfabrik. 1894 erschien ein Kaliber namens Omega, das dank seiner durchdachten Konstruktion mit austauschbaren Teilen so erfolgreich war, dass das Unternehmen 1903 seinen Namen annahm. Um die Jahrhundertwende zählte es bereits zu den größten Uhrenherstellern der Schweiz.

Im 20. Jahrhundert prägten Präzision und Zeitmessung den Ruf der Marke. Seit 1932 ist Omega immer wieder offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele, 1948 erschien die Seamaster, 1957 die Speedmaster. Nach umfangreichen Tests qualifizierte die NASA den Chronographen 1965 für bemannte Missionen, und im Juli 1969 trug Buzz Aldrin eine Speedmaster auf der Mondoberfläche. Daraus entstand der Beiname „Moonwatch“, der die Uhr bis heute begleitet. Auch bei Apollo 13 leistete die Speedmaster Dienste, als mit ihr ein entscheidendes Triebwerksmanöver zeitlich gesteuert wurde.

Seit 1983 gehört Omega zur heutigen Swatch Group. Im Gefüge der großen Namen steht die Marke für eine technisch progressive Klassik: Sie hat die Co-Axial-Hemmung von George Daniels industrialisiert und mit dem Master-Chronometer-Standard eine Prüfung eingeführt, die hohe Magnetfeldresistenz einschließt. Dazu kommt eine Kollektion, deren Spannweite von der Taucheruhr über den Chronographen bis zur eleganten De Ville reicht. Seamaster, Speedmaster und Constellation bestehen seit den 1940er- und 1950er-Jahren und werden doch fortlaufend erneuert. Für viele Sammler bildet die Speedmaster Professional mit Handaufzug bis heute den Kern der Marke.

Gegründet von: Louis Brandt

Die Ikonen von Omega

1957

Speedmaster

Der Chronograph wurde zur Moonwatch und ist bis heute die Uhr, die am stärksten mit der Raumfahrt verbunden wird.

1948

Seamaster

Die Linie reicht von der klassischen Seamaster bis zur Diver 300M, die seit 1995 an James Bonds Handgelenk zu sehen ist.

1952

Constellation

Die Chronometer-Linie mit Observatoriumsmotiv auf dem Gehäuseboden steht für die Präzisionstradition des Hauses.

Linie

De Ville

Die elegante Linie brachte 1999 die erste Serienuhr mit Co-Axial-Hemmung hervor.

Manufaktur und Technik

Mit der Co-Axial-Hemmung hat Omega eine Konstruktion des englischen Uhrmachers George Daniels zur Serienreife gebracht, die durch geringere Gleitreibung stabile Gangwerte über lange Zeit ermöglicht. Seit 2015 lässt die Marke ihre Werke zusätzlich vom Eidgenössischen Institut für Metrologie METAS als „Master Chronometer“ prüfen, einschließlich einer Resistenz gegen Magnetfelder von 15.000 Gauss. Silizium-Spiralen und antimagnetische Werkstoffe machen diese Werte möglich. Hinzu kommt Erfahrung mit Gehäusen für extreme Tiefen: Prototypen der Ultra Deep erreichten 2019 am Arm eines Tauchboots den Grund des Marianengrabens.

Bekannt ist Omega unter anderem für Chronograph. Probieren Sie diese Komplikation an unserer Komplikationen-Uhr aus.

Für wen Omega passt

Für Käufer, die eine technisch fortschrittliche, robuste Uhr mit großer Geschichte suchen, ob als Taucheruhr, Chronograph oder klassische Begleiterin.

Häufige Fragen zu Omega

Welche Omega war auf dem Mond?

Auf dem Mond getragen wurde die Omega Speedmaster Professional, die die NASA 1965 für bemannte Missionen qualifiziert hatte. Buzz Aldrin trug sie im Juli 1969 bei der Mondlandung von Apollo 11.

Was ist die Co-Axial-Hemmung von Omega?

Die Co-Axial-Hemmung ist eine von George Daniels erfundene Bauform, bei der die Kraft überwiegend durch Stoß statt durch Gleiten übertragen wird. Das reduziert Reibung und Verschleiß; Omega setzt sie seit 1999 in Serie ein.